- Weltpremiere: Rolls-Royce Power Systems zeigt das im März angekündigte Hybrid-Powerpack erstmals als Exponat unter dem Namen mtu PowerPack Xelerate auf der Eurosatory
- Mehr als 1.400 kW: integrierter Hybridantrieb auf Basis des mtu-Motors 10V 199 und des elektrifizierten Getriebes eLSG 5000 von ZF
- Rolls-Royce Power Systems verantwortet Integration, Systemarchitektur und Gesamtauslegung des Antriebs
- Schritt zur integrierten Systemlösung für schwere Kettenfahrzeuge mit klaren Vorteilen im Einsatz
- Effiziente und robuste Antriebsarchitektur mit europäischer industrieller Wertschöpfung
Rolls-Royce Power Systems zeigt auf der Eurosatory 2026 erstmals sein parallel-hybrides mtu PowerPack Xelerate. Damit wird das im März angekündigte System greifbar: Motor, Getriebe und elektrisches Energiesystem bilden ein hochintegriertes Gesamtsystem. Das Hybrid-Powerpack kombiniert den mtu-Motor 10V 199 mit dem elektrifizierten Lenkschaltgetriebe eLSG 5000 von ZF und erreicht eine Systemleistung von über 1.400 kW. Die Kombination aus Hochleistungsdiesel, elektrifiziertem Getriebe und hochintegrierter Systemarchitektur bildet die Grundlage für eine neue Generation leistungsfähiger und energieeffizienter Antriebe für militärische Kettenfahrzeuge. Damit stärkt Rolls-Royce Power Systems seine Position als Anbieter integrierter Systemlösungen und die europäische industrielle Wertschöpfung in der militärischen Mobilität.
Das neue mtu PowerPack Xelerate erweitert die Fähigkeiten des Fahrzeugs deutlich und erhöht den Nutzen im Einsatz. Es macht das Fahrzeug agiler und steuert die Energie dorthin, wo sie situativ benötigt wird. Die hohe Leistungsdichte und die elektrifizierten Komponenten schaffen mehr Freiheit bei der Integration im Fahrzeug. Das wirkt sich positiv auf die Architektur des Fahrzeugs aus und ermöglicht, das Gesamtgewicht angetriebener Kettenfahrzeuge auf das Niveau der Klasse MLC 60 zu senken – das entspricht rund 54 Tonnen. Zugleich kann der Antriebsstrang konsequent elektronisch gesteuert werden („Drive-by-Wire“) und ist damit bereit für zukünftige, auch unbemannte Fahrzeugkonzepte.