Das Ergebnis ist ein Brückenkonzept mit doppeltem Verwendungszweck: Ist die Yacht nicht in Fahrt, geht das Steuerhaus im Salon auf, bleibt dabei voll funktionsfähig und ist bei Bedarf sofort wieder einsatzbereit.
Im Mittelpunkt des Konzepts steht eine neue Brückenarchitektur mit einer Mensch-Maschine-Schnittstelle (HMI) der nächsten Generation, die die Navigation intuitiver, effizienter und benutzerfreundlicher gestalten soll. Eine markante vertikale Anordnung der Displays optimiert die Raumnutzung und verbessert die Situationswahrnehmung, während ein fortschrittliches Head-up-Display wichtige Navigationsinformationen direkt in das Sichtfeld des Kapitäns projiziert.
„Point Break“ wurde als dynamischer und anpassungsfähiger Raum konzipiert. Wenn keine Navigation stattfindet, fahren die Displays ein und schaffen so einen offenen Raum, der für andere Zwecke an Bord genutzt werden kann. Dadurch wird einer der wertvollsten Bereiche der Yacht Teil des Erlebnisses an Bord. Dieser Ansatz ermöglicht es Designern und Werften, die Innenraumgestaltung neu zu überdenken und mehr Flexibilität zu schaffen, ohne dabei die Betriebsbereitschaft zu beeinträchtigen.
Das Konzept nimmt zudem die nächste Generation digitaler Bordlösungen vorweg, indem es künftige KI-gestützte Funktionen für das Dokumentenmanagement an Bord integriert und vollständige Kompatibilität mit mtu NautIQ Foresight gewährleistet – der fortschrittlichen Plattform von Rolls-Royce für das vorausschauende Zustandsmanagement von Motoren und Systemen. Zusammen verbessern diese Technologien die Betriebsübersicht, vereinfachen die Wartungsplanung und unterstützen Kapitäne und Besatzungen im täglichen Betrieb.