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Gulfstream und Rolls-Royce heben die nachhaltige Luftfahrt auf neues Niveau

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Rolls-Royce (LSE: RR., ADR: RYCEY) hat heute bekannt gegeben, dass seine Pearl 700-Triebwerke den erfolgreichen Erstflug der Gulfstream G800 mit 100 % nachhaltigem Flugkraftstoff (SAF) angetrieben haben. Der Flug war Teil einer Flugtestkampagne von Gulfstream Aerospace in Höhen von bis zu 15 Kilometern und demonstrierte das Potenzial von 100 % nachhaltigen Luftfahrtkraftstoffen zur Reduktion von Partikel-Emissionen, die in großen Höhen zur Bildung von Kondensstreifen beitragen können.

© 2026 Gulfstream Aerospace Corporation

Rolls-Royce (LSE: RR., ADR: RYCEY) hat heute bekannt gegeben, dass seine Pearl 700-Triebwerke den erfolgreichen Erstflug der Gulfstream G800 mit 100 % nachhaltigem Flugkraftstoff (SAF) angetrieben haben. Der Flug war Teil einer Flugtestkampagne von Gulfstream Aerospace in Höhen von bis zu 15 Kilometern und demonstrierte das Potenzial von 100 % nachhaltigen Luftfahrtkraftstoffen zur Reduktion von Partikel-Emissionen, die in großen Höhen zur Bildung von Kondensstreifen beitragen können.

Das Flugzeug flog gemeinsam mit einer speziell umgerüsteten Gulfstream G700, die in ein fliegendes Messlabor für Emissionen umgewandelt wurde und die ebenfalls von Pearl 700-Triebwerken aus Brandenburg angetrieben wird. Der enge Formationsflug ermöglichte den Forschern präzise, praxisnahe Messungen von Feinstaub und kondensstreifenbildenden atmosphärischen Eigenschaften in größeren Höhen, als sie von den meisten Verkehrsflugzeugen erreicht werden, die jedoch für Geschäftsreise-Flugzeuge typisch sind.

© 2026 Gulfstream Aerospace Corporation

Unter der Leitung von Gulfstream Aerospace und in enger Zusammenarbeit mit der Federal Aviation Administration (FAA), der NASA, dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), der Missouri University of Science & Technology, Rolls-Royce, Aerodyne Research, Montana Renewables und World Fuel Services wurde die Kampagne konzipiert, um zu ermitteln, wie sich unterschiedliche Kraftstoffzusammensetzungen auf Nicht-CO₂-Emissionen auswirken – ein Bereich, der in der Wissenschaft und Industrie zunehmend im Fokus steht.

Zu diesem Zweck verglich das Team herkömmlichen mit schwefelarmen Jet‑A Flugkraftstoff sowie einem reinen HEFA (Hydro-processed Esters and Fatty Acids) Kraftstoff, der weder Schwefel noch Aromaten enthält. Vorläufige Ergebnisse deuten bei Verwendung von reinem SAF auf eine signifikante, messbare Verringerung der Partikelemissionen hin, die zur Bildung von Kondensstreifen beitragen.

Alan Newby, Director of Research and Technology, Rolls-Royce, sagte:

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„Nachhaltige Flugkraftstoffe in Kombination mit hocheffizienten Flugzeugtriebwerken werden nicht nur eine entscheidende Rolle bei der Dekarbonisierung des Luftverkehrs spielen, sondern reduzieren nachweislich auch bestimmte Nicht-CO₂-Emissionen. Die wertvollen Erkenntnisse, die wir aus diesen jüngsten Tests in großer Höhe gewonnen haben, sowie die Daten aus Projekten wie QRITOS oder ECLIF3 tragen entscheidend dazu bei, die Auswirkungen der Luftfahrt auf das Klima über CO2-Effekte hinaus und mögliche Gegenmaßnahmen besser zu verstehen.“

Die Kampagne verdeutlicht, wie Gulfstream und Rolls-Royce gemeinsam daran arbeiten, die Umweltbilanz der gesamten Luftfahrtindustrie weiter zu verbessern. Die gewonnenen Daten werden in Zusammenarbeit mit der Luftfahrtbranche und der Atmosphärenforschung genutzt, um Analysemodelle zu verfeinern, künftige Kraftstoff-Standards zu entwickeln und die Ausarbeitung von Strategien zur Verringerung der Umweltauswirkungen des Flugverkehrs zu unterstützen.

Die Tests zeigten erneut, dass alle derzeit in Produktion befindlichen Triebwerke für Fluggesellschaften und Geschäftsreiseflugzeuge von Rolls‑Royce mit 100 % SAF betrieben werden können. Damit wird eine wichtige Grundlage für die zukünftige Zertifizierung dieser Kraftstoffart geschaffen. Derzeit ist SAF nur für Beimischungen von bis zu 50 % zu herkömmlichem Luftfahrt-Kraftstoff zugelassen. Nachhaltiger Flugkraftstoff (SAF) hat das Potenzial, die Netto-CO₂-Emissionen im Vergleich zu herkömmlichem Treibstoff über den gesamten Lebenszyklus um etwa 80 % zu reduzieren.

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