Das
Spey-Triebwerk für militärische Einsatzbereiche
wurde auf die Anforderungen von Hochleistungsflugzeugen
sowohl für den Unterschallbereich und mit
Nachbrenner auch für den Überschallbereich
zugeschnitten.
Die neueste Spey-Variante ist das RB168-807
für das einstrahlige AMX-Kampfflugzeug,
das sich in Italien und Brasilien im Dienst
befindet.
Dieses Triebwerk wird in Italien von FiatAvio
als wichtigstem Vertragspartner zusammen mit
Alfa Romeo Avio und Rinaldo Piaggio gefertigt.
In Brasilien ist CELMA der zentrale Triebwerkshersteller,
und Rolls-Royce Brasilien fungiert als wichtigster
Subunternehmer.
Zwischen Rolls-Royce und dem britischen Verteidigungsministerium
wurde beginnend mit dem Jahr 2000 ein 12-Jahresvertrag
über die gesamten Serviceleistungen für
Spey-Triebwerke des Typs 250/251 abgeschlossen,
die als Antrieb für die Nimrod MR2-Flotte
der Royal Airforce dienen.
Neben diesen militärischen Anwendungen
dient das Spey-Triebwerk auch als Antriebseinheit
für die Geschäftsreiseflugzeuge des
Typs Gulfstream GII und GIII, wobei die Gulfstream
GIII-Modelle für militärische Einsatzbereiche
unter der Bezeichnung C-20A betrieben werden.
Die erste Inbetriebnahme des Spey-Triebwerks
erfolgte im Jahre 1968. Seither wurden 2768
Triebwerke dieses Typs für zivile und militärische
Anwendungen gebaut, die bis zum jetzigen Zeitpunkt
fast 50 Millionen Flugstunden in der zivilen
Luftfahrt geleistet haben. Das Triebwerk kommt
immer noch in der BAC One-Eleven und in der
Fokker F28 zum Einsatz.
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