Rolls-Royce Deutschland
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Geschichte
 

2004
Ihre Majestät Königin Elizabeth II. des Vereinigten Königreichs Großbritannien und Nordirland und Seine Königliche Hoheit Prinz Philip Herzog von Edinburgh trafen die Geschäftsführung und Mitarbeiter von Rolls-Royce Deutschland und deren Familien. In Anwesenheit wichtiger Partner aus Politik und Industrie präsentierte sich das Unternehmen dem britischen Königspaar, das im Rahmen eines Staatsbesuches in Deutschland weilte, im Krongut Bornstedt in Potsdam.

Die Triebwerke der BR710 Baureihe haben eine Million Flugstunden mit über 450.000 Starts und Landungen absolviert.

Erstes Tay 611-8C Triebwerk aus Dahlewitz an Gulfstream ausgeliefert.

2003
Rolls-Royce Deutschland hat das 1000. Triebwerk der BR700-Baureihe an einen Kunden übergeben. In Dahlewitz, dem Entwicklungs- und Produktionsstandort des Unternehmens, wurde die Auslieferung eines BR715 Turbofans in Anwesenheit eines Boeing-Repräsentanten gefeiert.

Rolls-Royce Deutschland BR715 Triebwerke haben bei über 900.000 Starts und Landungen nunmehr eine Million Flugstunden erfolgreich absolviert.

2002
Rolls-Royce und Midwest Express Airlines haben einen Vertrag über die Lieferung von BR715-Triebwerken für die Flottenmodernisierung der US-Fluggesellschaft abgeschlossen.Der Auftrag umfasst die Ausstattung von 25 festbestellten und 25 optionierten Einheiten der zweistrahligen Boeing 717 mit den in Dahlewitz bei Berlin gefertigten Turbofans. Gegenüber der ursprünglich avisierten Vereinbarung (20 Festbestellungen und 30 Optionen) weist der neuerliche Kontrakt eine Erhöhung der Festbestellungen um fünf Einheiten aus, gleichbedeutend einem zusätzlichem Triebwerk-Auftragswert von 40 Mio. US-Dollar.

Rolls-Royce Deutschland wird Kompetenzzentrum für Hochdruckverdichter und für Zweiwellentriebwerke im Schubbereich von 14.000 bis 23.000lb.

Rolls-Royce unterzeichnet mit Gulfstream ein Abkommen mit einem Gesamtwert von 2 Milliarden US-Dollar. Demnach werden in den nächsten 10 Jahren bis zu 600 BR710 Turbofans für die neue Gulfstream GV-SP geliefert.
2001
Rolls-Royce Turbomeca Triebwerk RTM322 absolviert Hochtemperaturtest. BR715 Triebwerk erhält russische und ukrainische Zulassung. Rolls-Royce Chairman trifft Brandenburgs Ministerpräsident Stolpe. Bei diesem Anlass gibt Sir Ralph bekannt, daß Rolls-Royce Deutschland zukünftig das Kompetenzzentrum für Verdichtertechnologie sein wird.

Am Standort in Oberursel wird das 500ste T117 Triebwerk instandgesetzt. Midwest Express Airlines bestellt 20 Boeing 717 mit BR715 Antriebssystemen. Zugleich unterzeichnet die Fluggesellschaft die Option auf 30 weitere Flugzeuge dieses Typs.

Der Turbofan BR710 wird von Bombardier als Antrieb für den neuen Business-Jet Global 5000 ausgewählt.

Rolls-Royce Deutschland und China Aviation Industry Corporation I (AVIC I) unterzeichnen im Beisein von Bundeskanzler Gerhard Schröder, von Wirtschaftsminister Werner Müller und des chinesischen Stellvertretenden Ministerpräsidenten Lanqing Li, eine Absichtserklärung über eine Zusammenarbeit beim ARJ21-Regionaljet.
2000
Rolls-Royce Deutschland wird eine hundertprozentige Tochter des globalen Unternehmens Rolls-Royce plc in London.

Das 500. Rolls-Royce BR700 Triebwerk verlässt die Endmontage in Dahlewitz.

Gulfstream liefert die 100. Gulfstream GV mit deutschen BR710 Triebwerken aus.

Die Auszubildenden von Rolls-Royce Deutschland beginnen mit der Restaurierung der historischen BRAMO-Flugmotoren der FW 200 „Condor" für das Deutsche Technikmuseum Berlin.

Das Rolls-Royce/Turbomeca RTM322 Triebwerk wird für den NH90 Hubschrauber ausgewählt. Der deutsche Rolls-Royce Standort Oberursel wird die Endmontage und den Customer Support für die deutschen Kundenbetreuung übernehmen.
1999
Indienststellung der Boeing 717 mit deutschen BR715 Triebwerken.

Das BR700 Entwicklungsteam wird mit der „Ehrennadel der deutschen Luftfahrt" der DGLR ausgezeichnet. Rolls-Royce und BMW gliedern die Eigentumsverhältnisse neu.

BMW Rolls-Royce wird in Rolls-Royce Deutschland umbenannt.
1998
Entscheidung für das BR715 Triebwerk als exklusiver Antrieb für die Boeing 717-200. Erstflug und Internationale Zulassung des BR715 Triebwerks.
1997
Erstlauf des BR715 Triebwerks in Dahlewitz.

Die Gulfstream GV mit BR710 Triebwerken erhält die amerikanische Collier-Trophy. Der Ultra-Langstrecken-Geschäftsreise-Jet hat bis heute über 50 Luftfahrt-Weltrekorde errungen.