| 1946
Das Werk wird demontiert und später
als Panzer- und LKW- Reparaturwerk durch
die US-Truppen genutzt. Nur ein geringer
Teil der Arbeiter kann noch Ersatzteile
für Köln fertigen.
1945
Am 6. 4. 1945 wird das Werk durch die
US-Truppen besetzt. Alle Entwicklungsergebnisse
der Flugmotoren gehen unter strengster
Geheimhaltung in die USA.
1940
Die Zweitakt-Forschung wird von Köln
nach Oberursel 1 verlegt. Die Entwicklung
der Zweitaktmotoren in Oberursel liegt
in den Händen von Dr. Ing. Adolf
Schnürle, der einen 8-Zylinder-Sternmotor
DZ 700, einen 16-Zylinder-Boxermotor DZ
710 und einen 32-Zylinder- H-Motor DZ
720 im Zweitakt-Dieselverfahren entwickelt
hat.
1938
Die Motorenfabrik Oberursel erfährt
eine neue Namensänderung, weil die
Humboldt-Deutz Motoren AG mit den Klöcknerwerken
AG eine Fusion eingegangen ist: Der Firmenname
lautet von jetzt an Klöckner-Humboldt-Deutz
AG, Werk Oberursel. Die Motorenproduktion
wird erweitert.
1935
Beginn der Entwicklung eines neuen Flugdiesel-Motors,
die sich mit Unterbrechungen über
fast zwei Jahrzehnte hinziehen wird.
1934
Das Werk wird mit zunächst 23 Arbeitern
wiedereröffnet. Bis zur vollständigen
Einrichtung des Werkes in Oberursel werden
Kleinteile produziert. Der Motorenbau
wird im Sommer wieder aufgenommen.
1932
Im Frühjahr wird das Werk geschlossen.
Nur 5 Mann bleiben als Wache auf unbestimmte
Zeit zurück. Die Fertigung der PM
Motoren wird aus Rationalisierungsgründen
nach Köln verlegt.
1930
Fusion mit der Humboldt-Deutz Motoren
AG. Die Produktion der bisherigen Produkte
wird weitergeführt.
1925
Das Werk wird mit Fließbandanlagen
nach amerikanischem Muster modernisiert.
1923
Entwicklung von sogenannten PM Motoren,
die später in mehreren Typen und
in großen Stückzahlen gebaut
werden. Diese Motoren finden als Antrieb
für Schiffe und deren Hilfsmaschinen
breite Anwendung.
1921
Fusion mit der Gasmotorenfabrik Deutz
AG. Die Motorenfabrik Oberursel verliert
ihre Eigenständigkeit. Deutz verlagert
den Bau von Zweitakt-Diesel-Motoren nach
Oberursel.
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