 |
 |
| |
 |
 |
 |

|
1919
Ein Teil des früheren Fertigungsprogrammes
wird wieder aufgenommen. Kleine und mittlere
Rohölmotoren für Autos und sogar
für das Fahrrad werden gebaut.
1913
Von der Motorenfabrik Oberursel wird die
Lizenz zum Bau dieser Umlaufmotoren erworben
und eigene Motoren nach diesem Prinzip entwickelt.
Ergebnis: 7-, 9-, 11- und 14-Zyl. (14 Zyl.
in Doppelstern). Die Leistung dieser Motoren
liegt zwischen 70 und 160 PS. Erst nach
1918 werden die Umlaufmotoren von anderen
Motortypen im Leistungs-gewicht und im Verbrauch
übertroffen.
1908
Die Gebr. Seguin entwickeln wegen der besseren
Kühlung einen Flugmotor mit rotierenden
Zylindern, der auf dem Pariser Luftfahrtsalon
vorgestellt wird. Sie nennen ihn in Anlehnung
an die Oberurseler Lizenz GNOME-RHONE.
1900
Der 2000. GNOM wird fertiggestellt. Er wurde
inzwischen mehrfach verbessert und in Feldbahnen,
Grubenlokomotiven und Lokomobilen eingebaut,
die auf der ganzen Welt zum Einsatz kommen.
Das Interesse an Oberurseler Motoren dringt
bis in die allerhöchsten Kreise vor,
was am 22. Nov. 1900 zu einem 45-minütigen
Besuch von Kaiser Wilhelm II. führt.
Weiterhin wird eine Lizenz zum Bau von GNOM
Motoren an die französische Firma Seguin
in Lyon vergeben.
1898
Die Motorenfabrik wird nochmals vergrößert
und um-benannt in Motorenfabrik Oberursel
AG. Bei der Gründung ist das Bankhaus
Strauß aus Karlsruhe maßgeblich
beteiligt und behält die Führung
des Unternehmens bis zum Zusammenschluss
mit der Humboldt-Deutz Motoren AG im Jahre
1930.
1897
Nachdem die Gesellschafter die Zustimmung
zum Einbau des GNOM in ein Automobil versagen,
verlässt Willy Seck Oberursel für
immer. In den folgenden Jahrzehnten ist
er an der Entwicklung von Automobilen, Vergasern
und Zündapparaten in verschiedenen
Autofirmen tätig, bis sich seine Spur
während des Zweiten Weltkriegs in Schlesien
verliert.
1892
Gründung der Willy Seck & Co. Beginn
des Motorenbaus. Sein Motor wird sehr bekannt
und erfolgreich. Der Motor erringt in der
ganzen Welt große Auszeichnungen.
1891
Dem Ingenieur Willy Seck gelingt in der
väterlichen Werkstatt die Konstruktion
einer neuartige Einspritzvorrichtung für
herkömmlichen Petroleummotoren. Der
neue Motor ist ein robuster Einzylinder-Viertakt-Motor
von 4 PS ohne Nockenwelle, klein aber stark,
er nennt ihn „GNOM". Einige Oberurseler
Handwerker meinen, das heiße: „Geht
Nicht Ohne Monteur!". |
| |
|
|
|