Rolls-Royce Deutschland
read site in English lesen Sie website auf Deutsch
Globale Homepage
Lokale Aktivitäten
Produkte
Kundenbetreuung
Technischer Service
Nachrichten und Events
Umwelt
Jobs und Karriere
> Geschichte
  2004 - 1997
    1996 - 1974
    1973 - 1956
    1955 - 1921
  > 1920 - 1891
    Mühle
     
   
   
   
   
   
 
 
Geschichte
 

1919
Ein Teil des früheren Fertigungsprogrammes wird wieder aufgenommen. Kleine und mittlere Rohölmotoren für Autos und sogar für das Fahrrad werden gebaut.

1913
Von der Motorenfabrik Oberursel wird die Lizenz zum Bau dieser Umlaufmotoren erworben und eigene Motoren nach diesem Prinzip entwickelt. Ergebnis: 7-, 9-, 11- und 14-Zyl. (14 Zyl. in Doppelstern). Die Leistung dieser Motoren liegt zwischen 70 und 160 PS. Erst nach 1918 werden die Umlaufmotoren von anderen Motortypen im Leistungs-gewicht und im Verbrauch übertroffen.

1908
Die Gebr. Seguin entwickeln wegen der besseren Kühlung einen Flugmotor mit rotierenden Zylindern, der auf dem Pariser Luftfahrtsalon vorgestellt wird. Sie nennen ihn in Anlehnung an die Oberurseler Lizenz GNOME-RHONE.

1900
Der 2000. GNOM wird fertiggestellt. Er wurde inzwischen mehrfach verbessert und in Feldbahnen, Grubenlokomotiven und Lokomobilen eingebaut, die auf der ganzen Welt zum Einsatz kommen. Das Interesse an Oberurseler Motoren dringt bis in die allerhöchsten Kreise vor, was am 22. Nov. 1900 zu einem 45-minütigen Besuch von Kaiser Wilhelm II. führt. Weiterhin wird eine Lizenz zum Bau von GNOM Motoren an die französische Firma Seguin in Lyon vergeben.

1898
Die Motorenfabrik wird nochmals vergrößert und um-benannt in Motorenfabrik Oberursel AG. Bei der Gründung ist das Bankhaus Strauß aus Karlsruhe maßgeblich beteiligt und behält die Führung des Unternehmens bis zum Zusammenschluss mit der Humboldt-Deutz Motoren AG im Jahre 1930.

1897
Nachdem die Gesellschafter die Zustimmung zum Einbau des GNOM in ein Automobil versagen, verlässt Willy Seck Oberursel für immer. In den folgenden Jahrzehnten ist er an der Entwicklung von Automobilen, Vergasern und Zündapparaten in verschiedenen Autofirmen tätig, bis sich seine Spur während des Zweiten Weltkriegs in Schlesien verliert.

1892
Gründung der Willy Seck & Co. Beginn des Motorenbaus. Sein Motor wird sehr bekannt und erfolgreich. Der Motor erringt in der ganzen Welt große Auszeichnungen.

1891
Dem Ingenieur Willy Seck gelingt in der väterlichen Werkstatt die Konstruktion einer neuartige Einspritzvorrichtung für herkömmlichen Petroleummotoren. Der neue Motor ist ein robuster Einzylinder-Viertakt-Motor von 4 PS ohne Nockenwelle, klein aber stark, er nennt ihn „GNOM". Einige Oberurseler Handwerker meinen, das heiße: „Geht Nicht Ohne Monteur!".