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Rolls-Royce baut in Dahlewitz Forschung und Entwicklung für Flugzeugtriebwerke der Zukunft aus

Tuesday, 20 May 2014

Rolls-Royce hat heute bekanntgegeben, am Standort Dahlewitz die Entwicklung von Schlüsseltechnologien für Triebwerke auszubauen. Bereits im März erfolgte der Spatenstich zum Bau einer neuen Prüfanlage für Reduktionshauptgetriebe. Die Anlage wird die Entwicklung von Flugzeugtriebwerken der nächsten Generation unterstützen.

Rolls-Royce wird in Dahlewitz Technologien entwickeln, die leichtere, günstigere, verbrauchsärmere und leistungsstärkere Triebwerke ermöglichen. Diese Technologien können in kleinen und mittelgroßen Triebwerken bis hin zu großen Antrieben im Wide-Body-Segment eingesetzt werden. In Dahlewitz entsteht damit das globale Kompetenzzentrum für Reduktionsgetriebe von Rolls-Royce, das Forschung und Technologieentwicklung für diese Getriebe und deren Komponenten durchführen wird.

Um dieses Programm umzusetzen, möchte Rolls-Royce in den nächsten 18 Monaten etwa 200 Stellen mit hochqualifizierten Ingenieuren besetzen, die eng mit ihren Kollegen weltweit kooperieren werden.

Die Pläne bedeuten substanzielle Investitionen im Bereich von mehreren Hundert Millionen Euro. Sie sind Teil der konsequenten, globalen Technologiestrategie von Rolls-Royce, beziehen lokale Industriepartner ein und werden von den zuständigen Regierungsstellen unterstützt.

Sigmar Gabriel, Vize-Kanzler und Bundesminister für Wirtschaft und Energie, sagte während seines Besuchs des Rolls-Royce Stands auf der ILA Berlin Airshow: „Wir freuen uns zu sehen, dass Rolls-Royce in Deutschland in Zukunftstechnologien investiert. Dadurch wird die Wettbewerbsfähigkeit unserer Luftfahrtindustrie weiter gestärkt und es werden hervorragende Arbeitsmöglichkeiten geschaffen – besonders für junge Ingenieure."

Tony Wood, Rolls-Royce President Aerospace, sagte: „Unsere Entscheidung, in Dahlewitz zu investieren, ist ein wichtiger Meilenstein beim Aufbau weltweiter Fähigkeiten für die Entwicklung von Triebwerken der Zukunft. Wir haben über viele Jahre hinweg exzellente Erfahrungen mit der deutschen Ingenieurskunst gemacht. Wir freuen uns auf diese neuen Technologien, die unseren Kunden noch bessere Antriebe bieten werden."

Dr. Karsten Mühlenfeld, Director Engineering & Operations, Rolls-Royce Deutschland, fügte hinzu: „Wir sind begeistert über die Chancen, die sich aus diesen Investitionen für unseren Standort, unsere Mitarbeiter und die ganze Region ergeben. Die Region ist bereits heute eine Hochburg unserer Branche und wird noch weiter an Bedeutung gewinnen – dank der fortwährenden Unterstützung der Landes- und der Bundesregierung und des Engagements von Rolls-Royce. Das globale Kompetenzzentrum für Reduktionsgetriebe in Deutschland aufzubauen, ist eine lohnende Aufgabe, die weit ins nächste Jahrzehnt hineinreicht."

Eines der zukunftsweisenden Triebwerk-Designs, das im Februar von Rolls-Royce vorgestellt wurde, ist das so genannte UltraFan™-Design mit einem Reduktionshauptgetriebe und verstellbaren Fanschaufeln. Es basiert auf einer Technologie, die voraussichtlich ab 2025 einsatzbereit sein wird. Verglichen mit den Trent Triebwerken der ersten Generation sind Verbesserungen von mindestens 25 Prozent bei Treibstoffverbrauch und Emissionen zu erwarten. Das Reduktionsgetriebe in diesem System muss eine Leistung umsetzen, die der von ungefähr 500 Mittelklassewagen entspricht. Die Prüfanlage zur Getriebeentwicklung in Dahlewitz wird dutzende verschiedene Leistungsparameter pro Sekunde messen können. Die Anlage kann die zum Testen notwendige Energie fast vollständig zurückgewinnen und läuft daher sehr sparsam.

Qualifizierte Bewerber, die einen Beitrag zu diesen High-Tech-Entwicklungen leisten möchten, können sich hier über Job-Angebote informieren: www.rolls-royce.com/transmissions

  1. Rolls-Royce's vision is to create better power for a changing world via two main business segments, Aerospace and Marine & Industrial Power Systems (MIPS). These business segments address markets with two strong technology platforms, gas turbines and reciprocating engines, for use on land, at sea and in the air.
  2. Aerospace comprises Civil Aerospace and Defence Aerospace. MIPS comprises Marine, Energy & Nuclear and Power Systems (RRPS). On 7 March 2014, Daimler announced their intention to exercise their option to sell their 50% share in RRPS to Rolls-Royce Holdings plc. On 16 April 2014, the valuation was agreed and the transaction is expected to complete within the coming months, subject to the usual regulatory approvals. On 6 May 2014 Rolls-Royce announced it had signed an agreement to sell its Energy gas turbine and compressor business to Siemens for a £785m cash consideration. On completion, expected before the end of December 2014, Rolls-Royce will receive a further £200 million for a 25 year licensing agreement.
  3. Rolls-Royce has customers in more than 120 countries, comprising more than 380 airlines and leasing customers, 160 armed forces, 4,000 marine customers, including 70 navies, and 1,600 energy and nuclear customers.
  4. Our business is focused on the 4Cs:
    • Customer - placing the customer at the heart of our business
    • Concentration - deciding where to grow and where not to
    • Cost - continually looking to increase efficiency
    • Cash - improving financial performance.
  5. Annual underlying revenue was £15.5 billion in 2013, around half of which came from the provision of aftermarket services. The firm and announced order book stood at £70.4 billion at 30 June 2014.
  6. In 2013, Rolls-Royce invested £1.1 billion on research and development. We also support a global network of 31 University Technology Centres, which position Rolls-Royce engineers at the forefront of scientific research.
  7. Rolls-Royce employs over 55,000 people in 45 countries. Over 17,000 of these are engineers.
  8. The Group has a strong commitment to apprentice and graduate recruitment and to further developing employee skills. In 2013 we employed 379 graduates and 288 apprentices through our worldwide training programmes. Globally we have over 1,000 Rolls-Royce STEM ambassadors who are activity involved in education programmes and activities; we have set ourselves a target to reach 6 million people through our STEM outreach activities by 2020.
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