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Rolls-Royce stützt die Schlussfolgerungen des Berichts zum Trent 900 Vorfall an Bord des Qantas-Fluges QF32 im Jahr 2010

Thursday, 27 June 2013

Rolls-Royce stützt die Schlussfolgerungen des Berichtes des Australian Transport Safety Bureau (ATSB) zum Versagen eines Trent 900 Triebwerkes eines Qantas Airways Airbus A380 am 4. November 2010. Heute früh hat das ATSB seinen endgültigen Bericht zu dem Vorfall veröffentlicht, der sich auf einem Flug von Singapur nach Sydney ereignete.

Colin Smith, Direktor Engineering & Technologie, Rolls-Royce sagte: "Das war ein schwerwiegendes und seltenes Ereignis, das wir sehr bedauern. Bei Rolls-Royce streben wir stets danach, die hohen Standards bei Sicherheit, Qualität und Zuverlässigkeit zu erfüllen, die unsere Kunden und deren Passagiere erwarten dürfen. In diesem Fall haben wir das eindeutig nicht erreicht. Die Belastbarkeit des Airbus A380 und die Professionalität der Mitglieder der Qantas Besatzung stellten sicher, dass das Flugzeug und alle Passagiere sicher gelandet sind."

"Wir tragen die Schlussfolgerungen des ATSB mit und, wie der Bericht feststellt, haben wir das Gelernte bereits in unserem Engineering, in der Fertigung und bei den Prozessen zur Qualitätssicherung umgesetzt, um die Wiederholung solcher Ereignisse zu verhindern."

Der Vorfall wurde durch das Leck eines Ölrohres an einem der vier Triebwerke des Flugzeuges ausgelöst. Dieses Ölrohr gehörte zu einer kleinen Anzahl durch einen Messfehler bei einer Präzisionsbohrung fehlerhaft gefertigter Rohre. Das Ölleck führte zu einem Feuer im Triebwerk und dem Aufbrechen einer Turbinenscheibe, von der Teilstücke aus dem Triebwerk austraten und erhebliche Schäden am Flugzeug verursachten (Dieser Vorgang wird in der Branche als ‘Uncontained Disc Failure’ beschrieben). Das Flugzeug kehrte nach Singapur zurück und landete sicher. 

In der Folge des Vorfalls, und parallel zu der Untersuchung des ATSB, führte Rolls-Royce eigene, detaillierte Untersuchungen durch, um die Ereigniskette zu verstehen und zu hinterfragen, wie die fehlerhaften Ölrohre für den Betrieb freigegeben werden konnten.  Eine Reihe von Punkten wurde identifiziert und Veränderungen wurden umgesetzt, um diese anzugehen, darunter:

  • Modifikation der Triebwerkssoftware um zu verhindern, dass Turbinenscheiben auf Grund zu hoher Geschwindigkeiten in Folge ähnlicher Fehler brechen
  • Bessere Prozesse zur Qualitätssicherung mit unterstützendem Training
  • Überarbeitete Analyse der wahrscheinlichen Auswirkungen auf ein Triebwerk im Falle eines Komponentenversagens
  • Verbesserte Fertigungs- und Konstruktionsverfahren

Der Austritt von Bruchstücken aus dem Triebwerksgehäuse nach dem Versagen einer Triebwerksscheibe ist extrem ungewöhnlich. Vor dem 4. November 2010 versagte ein ziviles Großtriebwerk von Rolls-Royce in dieser Weise zuletzt im Jahr 1994. Seitdem hat die Flotte mehr als 170 Millionen Flugstunden zurückgelegt.

  1. Rolls-Royce, ein weltweit führender Anbieter von Antriebssystemen und Dienstleistungen zur Nutzung an Land, zu Wasser und in der Luft, hat sich in den globalen Märkten zivile Luftfahrt, militärische Luftfahrt, Schiffstechnik und Energie stark positioniert.
  2. Basierend auf dieser Strategie verfügt das Unternehmen heute über eine breite Kundenbasis, bestehend aus über 300 Fluggesellschaften, 4.000 Betreibern von Hubschraubern, Geschäfts- und Nutzflugzeugen, 160 Streitkräften, über 4.000 Marine- und Schifffahrtskunden, einschließlich 70 Seestreitkräften, und Energiekunden in mehr als 80 Ländern.
  3. Der Jahresumsatz 2012 von 12,2 Milliarden britischen Pfund stammt zu mehr als der Hälfte aus dem Servicegeschäft. Der Gesamtauftragsbestand entsprach am 31. Dezember 2012 60,1 Milliarden britischen Pfund, was einen Ausblick auf die künftige Geschäftstätigkeit gibt.
  4. Rolls-Royce beschäftigt in seinen Konstruktions- und Verwaltungsbüros, Fertigungs- und Service-Einrichtungen in mehr als 50 Ländern insgesamt über 45.000 qualifizierte Fachkräfte – darunter mehr als 14.000 Ingenieure.
  5. 2012 investierte Rolls-Royce 919 Millionen britische Pfund in Forschung und Entwicklung, zwei Drittel davon mit der Zielsetzung, die Umweltverträglichkeit seiner Produkte weiter zu erhöhen und insbesondere Geräusch- und Schadstoffemissionen zu reduzieren.
  6. Rolls-Royce unterhält ein weltweites Netzwerk von 28 universitären Technologiezentren (UTC), die Schnittstellen zwischen den Ingenieuren des Unternehmens und den Spitzenakteuren der wissenschaftlichen Forschung darstellen.
  7. Das Unternehmen engagiert sich stark für die Nachwuchsgewinnung und die Weiterentwicklung seiner Mitarbeiter.
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