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Rolls-Royce BR710 Triebwerke treiben die Global 5000 Flugzeuge der Flugbereitschaft an

Thursday, 22 September 2011

Rolls-Royce BR710 Triebwerke treiben die neuen Bombardier Global 5000 Flugzeuge für die Flugbereitschaft des Bundesministeriums der Verteidigung (BMVg) an. Das erste von vier Flugzeugen dieses Typs wurde heute von der Lufthansa Technik AG an das BMVg übergeben. Die BR710 Triebwerke werden bei Rolls-Royce im brandenburgischen Dahlewitz gefertigt. Mehr als 2.100 Triebwerke dieses Typs wurden bereits ausgeliefert.

Dr. Michael Haidinger, Vorsitzender der Geschäftsführung von Rolls-Royce Deutschland und President Civil Small and Medium Engines von Rolls-Royce, sagte anlässlich der Übergabe: „Wir sind sehr stolz darauf, dass unsere bewährten BR710 Antriebe nun auch im Dienste der Flugbereitschaft des Bundesministeriums der Verteidigung ihre Verlässlichkeit und Leistungsfähigkeit unter Beweis stellen können. Der weltweite Markterfolg des BR710 Triebwerks ist den hervorragenden Leistungen unserer Ingenieure, unserer Mitarbeiter in der Produktion und Montage sowie unserer Serviceteams zu verdanken.“

Uwe Mukrasch, Vorstandsmitglied der Lufthansa Technik, sagte: „Die Übergabe des ersten Global 5000 markiert den Beginn des letzten Abschnitts des Flottenerneuerungsprogramms für die Flugbereitschaft des BMVg. Bis Ende des Jahres wird die Luftwaffe auch die anderen drei Maschinen dieses Typs erhalten und damit die neue Flotte komplettieren. Ohne die hochprofessionelle Zusammenarbeit mit unseren Partnern aus dem BMVg, dem Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung, der Luftwaffe sowie den Kollegen von Bombardier und Rolls-Royce hätten wir dieses Projekt nicht so erfolgreich umsetzen können.“

Das BR710 kann auf eine langjährige weltweite Erfolgsgeschichte bei Betreibern von Geschäftsreiseflugzeugen zurückblicken. Es hat sich aufgrund seiner Zuverlässigkeit, Leistungsstärke und Effizienz am Markt bewährt. Flugzeuge, die mit diesem Triebwerk ausgestattet sind, konnten bereits zahlreiche Rekorde in Bezug auf Reichweite, Geschwindigkeit und Flughöhe erreichen. Das BR710 wurde in Deutschland entwickelt und wird im brandenburgischen Dahlewitz montiert, getestet und von dort ausgeliefert. Es wurde 1997 in Dienst gestellt und ermöglicht eine außergewöhnliche Leistung beim Start und im Steigflug. Dadurch erreichen Flugzeuge mit BR710 Antrieben sehr schnell die gewünschte Reiseflughöhe, was für einen niedrigen Verbrauch sorgt und zudem zeiteffizient ist.

Rolls-Royce Deutschland wird für die Flugbereitschaft der Luftwaffe die technisch-logistische Betreuung der Triebwerke im Rahmen eines umfassenden MissionCareTM-Programms sicherstellen. Der 10-Jahres-Vertrag umfasst unter anderem das Wartungsmanagement, die Instandhaltung der Triebwerke sowie die Ersatzteilversorgung und technische Dienstleistungen.

Der Bombardier Global 5000 ist das erste von vier Mittelstreckenflugzeugen dieses Typs, die im Rahmen des Programms zur Erneuerung der Luftfahrzeugflotte der Flugbereitschaft bis Ende 2011 an das BMVg ausliefert werden. Das neue Luftfahrzeug wurde bei Bombardier in Kanada hergestellt und an die besonderen Bedürfnisse einer Regierungsmaschine angepasst.

Hinweise für Redakteure:

  1. Rolls-Royce, ein weltweit führender Anbieter von Antriebssystemen und Dienstleistungen zur Nutzung an Land, zu Wasser und in der Luft, hat sich in den globalen Märkten zivile Luftfahrt, militärische Luftfahrt, Schiffstechnik und Energie stark positioniert.
  2. Basierend auf dieser Strategie verfügt das Unternehmen heute über eine breite Kundenbasis, bestehend aus über 500 Fluggesellschaften, 4.000 Betreibern von Hubschraubern, Geschäfts- und Nutzflugzeugen, 160 Streitkräften, über 4.000 Marine- und Schifffahrtskunden, einschließlich 70 Seestreitkräften, sowie Energiekunden in fast 120 Ländern. 54.000 Gasturbinen von Rolls-Royce sind weltweit im Einsatz.
  3. Der Jahresumsatz 2010 von mehr als 10,8 Milliarden britischen Pfund stammt ungefähr zur Hälfte aus dem Servicegeschäft. Der Gesamtauftragsbestand entsprach am 30. Juni 2011 61,4 Milliarden britischen Pfund, was einen Ausblick auf die künftige Geschäftstätigkeit gibt.
  4. Rolls-Royce beschäftigt in seinen Konstruktions- und Verwaltungsbüros, Fertigungs- und Service-Einrichtungen in mehr als 50 Ländern insgesamt über 39.000 qualifizierte Fachkräfte - darunter mehr als 11.000 Ingenieure. In Deutschland arbeiten über 3.200 Menschen bei Rolls-Royce - im brandenburgischen Dahlewitz, im hessischen Oberursel und in Hamburg.
  5. 2010 investierte Rolls-Royce 923 Millionen britische Pfund in Forschung und Entwicklung, zwei Drittel davon mit der Zielsetzung, die Umweltverträglichkeit seiner Produkte weiter zu erhöhen und insbesondere Geräusch- und Schadstoffemissionen zu reduzieren.
  6. Rolls-Royce unterhält ein weltweites Netzwerk von 28 universitären Technologiezentren (UTC), die Schnittstellen zwischen den Ingenieuren des Unternehmens und den Spitzenakteuren der wissenschaftlichen Forschung darstellen.
  7. Das Unternehmen engagiert sich stark für die Nachwuchsgewinnung und die Weiterentwicklung seiner Mitarbeiter.
  8. Am Standort Dahlewitz befindet sich die Entwicklung und Endmontage aller BR700 Triebwerke. Die Erfolgsgeschichte der Triebwerke dieser Baureihe spiegelt sich in mehr als zwölf Millionen akkumulierten Betriebsstunden wider. Als Kompetenzzentrum für Zweiwellentriebwerke ist der Standort Dahlewitz außerdem für die Triebwerksbaureihen Tay, Spey, Dart und IAE V2500 verantwortlich. Insgesamt unterstützt Rolls-Royce Deutschland weltweit circa 5.000 im Dienst befindliche Triebwerke.
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