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Rolls-Royce fördert die Stiftung „Haus der kleinen Forscher“

Partnerschaft für die frühe Bildung in Brandenburg vereinbart

Thursday, 15 September 2011

Rolls-Royce Deutschland und die Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ wollen in Brandenburg künftig gemeinsam ein Qualifizierungsprogramm für pädagogische Fachkräfte in den Bereichen Naturwissenschaften, Technik und Mathematik aufbauen. In der Wilhelm-Busch-Schule in Blankenfelde unterzeichneten heute Dr. Michael Haidinger, Vorsitzender der Geschäftsführung Rolls-Royce Deutschland, und Prof. Dr. Jürgen Mlynek, Präsident der Helmholtz-Gemeinschaft und Vorstandsmitglied der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ eine Kooperationsvereinbarung. Sabine Kunst, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburgs, nahm an der Veranstaltung teil. Sie begrüßte das Vorhaben und sagte ihre Unterstützung zu.

Die Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ engagiert sich bundesweit für die frühe naturwissenschaftlich-technische Bildung von Kindern im Kita- und Grundschulalter und führt in Brandenburg derzeit ein Pilotprojekt durch, von dem zunächst 27 Ganztagsgrundschulen und Horte profitieren sollen. Als einer der größten Arbeitgeber in Brandenburg mit einem stetig hohen Bedarf an gut ausgebildeten Fachkräften unterstützt Rolls-Royce das Projekt der Stiftung mit Geld- und Sachleistungen, um den Nachwuchs in der Region langfristig zu fördern.

Dr. Michael Haidinger, Vorsitzender der Geschäftsführung von Rolls-Royce Deutschland, sagte: „Je früher wir damit anfangen, das Interesse von Mädchen und Jungen für diese Themen zu gewinnen, desto größer sind die Chancen, dass junge Menschen ihre Talente und Neigungen für Technik und Ingenieurswissenschaften erkennen und vertiefen. Rolls-Royce engagiert sich weltweit konsequent für die Ausbildung junger Menschen in technischen Berufen. Ich freue mich, dass wir mit diesem Projekt unsere Förderstrategie an unserem größten Standort in Deutschland weiterentwickeln.“

Prof. Dr. Mlynek führt die Grundzüge der Zusammenarbeit aus: „Die Stiftung hat mit ihrem praxisorientierten Ansatz bereits sehr gute Erfolge in Kitas erzielt. Diese Impulse wollen wir auch im Nachmittagsbereich an Grundschulen fortführen und damit zu einer „bruchfreien“ Bildungsbiografie in den Bereichen Naturwissenschaften und Technik beitragen.“

Das Qualifizierungsangebot für Erzieherinnen und Lehrkräfte ist im Grundschulbereiche neu. Es beinhaltet kontinuierliche Fortbildungen und Materialien für den Einsatz in der Praxis. Nach einer Pilotphase wird das Programm sukzessive auf das gesamte Bundesgebiet ausgeweitet und soll ab 2014 allen brandenburgischen Grundschulen zur Verfügung stehen. Auch soll die Bildungspartnerschaft mit dem Engagement von Eltern und interessierten Arbeitnehmern perspektivisch weiter ausgebaut werden. Anliegen der Akteure ist es, durch ein besseres naturwissenschaftlich-technisches Verständnis auch die grundsätzliche Innovations- und Technikaufgeschlossenheit in der Gesellschaft zu verbessern.

Hinweise für Redakteure:

  1. Rolls-Royce, ein weltweit führender Anbieter von Antriebssystemen und Dienstleistungen zur Nutzung an Land, zu Wasser und in der Luft, hat sich in den globalen Märkten zivile Luftfahrt, militärische Luftfahrt, Schiffstechnik und Energie stark positioniert.
  2. Basierend auf dieser Strategie verfügt das Unternehmen heute über eine breite Kundenbasis, bestehend aus über 500 Fluggesellschaften, 4.000 Betreibern von Hubschraubern, Geschäfts- und Nutzflugzeugen, 160 Streitkräften, über 4.000 Marine- und Schifffahrtskunden, einschließlich 70 Seestreitkräften, sowie Energiekunden in fast 120 Ländern. 54.000 Gasturbinen von Rolls-Royce sind weltweit im Einsatz.
  3. Der Jahresumsatz 2010 von mehr als 10,8 Milliarden britischen Pfund stammt ungefähr zur Hälfte aus dem Servicegeschäft. Der Gesamtauftragsbestand entsprach am 30. Juni 2011 61,4 Milliarden britischen Pfund, was einen Ausblick auf die künftige Geschäftstätigkeit gibt.
  4. Rolls-Royce beschäftigt in seinen Konstruktions- und Verwaltungsbüros, Fertigungs- und Service-Einrichtungen in mehr als 50 Ländern insgesamt über 39.000 qualifizierte Fachkräfte – darunter mehr als 11.000 Ingenieure. In Deutschland arbeiten über 3.200 Menschen bei Rolls-Royce – im brandenburgischen Dahlewitz, im hessischen Oberursel und in Hamburg.
  5. 2010 investierte Rolls-Royce 923 Millionen britische Pfund in Forschung und Entwicklung, zwei Drittel davon mit der Zielsetzung, die Umweltverträglichkeit seiner Produkte weiter zu erhöhen und insbesondere Geräusch- und Schadstoffemissionen zu reduzieren.
  6. Rolls-Royce unterhält ein weltweites Netzwerk von 28 universitären Technologiezentren (UTC), die Schnittstellen zwischen den Ingenieuren des Unternehmens und den Spitzenakteuren der wissenschaftlichen Forschung darstellen.
  7. Das Unternehmen engagiert sich stark für die Nachwuchsgewinnung und die Weiterentwicklung seiner Mitarbeiter.
  8. Über die Stiftung „Haus der kleinen Forscher“: Die gemeinnützige Stiftung „Haus der kleinen Forscher" engagiert sich mit einer bundesweiten Initiative für die Bildung von Kindern im Kita- und Grundschulalter in den Bereichen Naturwissenschaften, Mathematik und Technik. Sie unterstützt mit ihren Angeboten pädagogische Fachkräfte dabei, Mädchen und Jungen bei ihrer Entdeckungsreise durch den Alltag zu begleiten. Gegründet wurde die Stiftung auf Initiative der Helmholtz-Gemeinschaft, McKinsey & Company, der Siemens Stiftung und der Dietmar Hopp Stiftung. Gefördert wird sie vom Bundesministerium für Bildung und Forschung. Weitere Informationen unter: www.haus-der-kleinen-forscher.de
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