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Rolls-Royce expandiert in Deutschland mit neuem Schiffstechnik-Standort in Hamburg

Friday, 9 September 2011

Rolls-Royce, der globale Anbieter von Energie- und Antriebssystemen, hat heute im Hafen von Hamburg ein neues Servicezentrum für Schiffstechnik eröffnet.

Diese Investition ist der jüngste Baustein in der Erweiterung des globalen Servicenetzes für Schiffstechnik.

In diesem Jahr hat das Unternehmen, einschließlich des neuen Standorts in Hamburg, insgesamt vier Servicezentren für Schiffstechnik in wichtigen Häfen der Welt neu eröffnet oder erweitert. Damit umfasst das maritime Netzwerk von Rolls-Royce nun Vertriebs- und Überholungseinrichtungen in 35 Ländern, wodurch die Betreuung der weltweiten Kunden rund um die Uhr sichergestellt wird.

Mit dem neuen Marine-Servicezentrum in Hamburg wächst auch die Präsenz von Rolls- Royce in Deutschland insgesamt. Deutschland ist schon heute ein wichtiger Markt für Rolls-Royce. Das Unternehmen beschäftigt hier bereits rund 3.200 Mitarbeiter an zwei Fertigungsstandorten für Luftfahrtantriebe sowie in einem High-Tech-Komponenten- Testzentrum. Das Gemeinschaftsunternehmen mit Daimler zur Übernahme des deutschen Dieselmotorenherstellers Tognum wird weiteres Wachstumspotential schaffen und das Produktspektrum erweitern.

Dr. Michael Haidinger, Vorsitzender der Geschäftsführung von Rolls-Royce Deutschland, sagte: „Das neue Rolls-Royce Marine-Servicezentrum in Hamburg stellt nicht nur eine wichtige Erweiterung unsere Aktivitäten im Geschäftsbereich Schiffstechnik dar, sondern verstärkt auch unsere Präsenz in Deutschland insgesamt.“

Martin Hall, Rolls-Royce Senior Vice President Europe – Services Marine, erklärte: „Rolls- Royce investiert seit vielen Jahren in den Ausbau seines globalen Servicenetzwerks. Unsere neueste Weltklasse-Einrichtung in Hamburg sichert uns eine bedeutende Präsenz in einem der wichtigsten europäischen Zentren für Schiffsreparaturen und einem der größten Handelshäfen der Region. Mit unserem hervorragend ausgestatteten Werkstattbetrieb in unmittelbarer Nähe unserer Kunden, unseren hochqualifizierten Mitarbeitern, erstklassigen Wartungseinrichtungen und unserem Angebot an Langzeit- Serviceverträgen können wir zur Maximierung der Betriebssicherheit von Schiffen beitragen.“

Dr. Bernd Egert, Staatsrat der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation, Hamburg, ergänzte: „Vor ziemlich genau einem Jahr stand an dieser Stelle noch nichts. Rolls-Royce Marine Deutschland hat nun den Sprung über die Elbe vollzogen und sich im Hafen angesiedelt. Das ist ein positives Signal, dem hoffentlich viele Unternehmen folgen werden. Die Investition von Rolls-Royce zeigt darüber hinaus, dass die Unternehmen Vertrauen in die Zukunft und den Standort Hamburg haben. Es wird dabei ganz deutlich: Industrie und Hafen sind keine Gegensätze, sondern ein funktionierendes Modell für die Zukunft.“

Das neue Schiffstechnik-Servicezentrum wird Dienstleistungen sowohl für Kunden aus dem kommerziellen und Offshore-Sektor als auch für die Marine erbringen. Rolls-Royce wird dort bis zu 70 Mitarbeiter beschäftigen, die Reparatur und Überholung einer breiten Palette von Rolls-Royce Querschubanlagen, Azimuthantrieben und Propellern, Rudermaschinen und Winden übernehmen. Die hochqualifizierten Techniker werden außerdem Wartungsund Reparaturarbeiten an Bord von Schiffen in der gesamten Region ausführen.

Der Standort Hamburg ist zudem Kompetenzzentrum für die Entwicklung und den Bau innovativer Systeme für die Schiffsstabilisierung und den Krängungsausgleich. Diese sorgen durch automatische Steuerung der Wasserbewegung zwischen Tanks auf beiden Seiten eines Schiffs für dessen stabile Lage und wirken bei rauer See dem Schlingern entgegen. Die Sicherheit auf See und auch während der Verladevorgänge wird dadurch erhöht.

Rolls-Royce hat in diesem Jahr bereits neue Schiffstechnik-Servicezentren in Gdynia (Polen) und Walvis Bay (Namibia) eröffnet sowie die bestehende Einrichtung im niederländischen Rotterdam auf doppelte Größe ausgebaut.

  1. Rolls-Royce, ein weltweit führender Anbieter von Antriebssystemen und Dienstleistungen zur Nutzung an Land, zu Wasser und in der Luft, hat sich in den globalen Märkten zivile Luftfahrt, militärische Luftfahrt, Schiffstechnik und Energie stark positioniert.
  2. Basierend auf dieser Strategie verfügt das Unternehmen heute über eine breite Kundenbasis, bestehend aus über 500 Fluggesellschaften, 4.000 Betreibern von Hubschraubern, Geschäfts- und Nutzflugzeugen, 160 Streitkräften, über 4.000 Marineund Schifffahrtskunden, einschließlich 70 Seestreitkräften, sowie Energiekunden in fast 120 Ländern. 54.000 Gasturbinen von Rolls-Royce sind weltweit im Einsatz.
  3. Der Jahresumsatz 2010 von mehr als 10,8 Milliarden britischen Pfund stammt ungefähr zur Hälfte aus dem Servicegeschäft. Der Gesamtauftragsbestand entsprach am 30. Juni 2011 61,4 Milliarden britischen Pfund, was einen Ausblick auf die künftige Geschäftstätigkeit gibt.
  4. Rolls-Royce beschäftigt in seinen Konstruktions- und Verwaltungsbüros, Fertigungsund Service-Einrichtungen in mehr als 50 Ländern insgesamt über 39.000 qualifizierte Fachkräfte – darunter mehr als 11.000 Ingenieure.
  5. 2010 investierte Rolls-Royce 923 Millionen britische Pfund in Forschung und Entwicklung, zwei Drittel davon mit der Zielsetzung, die Umweltverträglichkeit seiner Produkte weiter zu erhöhen und insbesondere Geräusch- und Schadstoffemissionen zu reduzieren.
  6. Rolls-Royce unterhält ein weltweites Netzwerk von 28 universitären Technologiezentren (UTC), die Schnittstellen zwischen den Ingenieuren des Unternehmens und den Spitzenakteuren der wissenschaftlichen Forschung darstellen.
  7. Das Unternehmen engagiert sich stark für die Nachwuchsgewinnung und die Weiterentwicklung seiner Mitarbeiter. 
  8. Ein Gemeinschaftsunternehmen mit Daimler zur Übernahme des deutschen Dieselmotorenherstellers Tognum, das Anfang dieses Jahres bekannt gegeben wurde, wird weitere profitable Wachstumsmöglichkeiten schaffen und in den Geschäftsfeldern Schiffstechnik und Energie ein noch breiteres und ausgeglicheneres Produktspektrum zur Folge haben.
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