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An den beiden Standorten von Rolls-Royce Deutschland im brandenburgischen Dahlewitz bei Berlin und im hessischen Oberursel bei Franfurt am Main beschäftigt das Unternehmen fast 3.000 Mitarbeiter. Im Jahr 2008 konnte Rolls-Royce Deutschland einen Rekord-Umsatz von über 1,1 Milliarden Euro erwirtschaften und insgesamt in den Auftragsbüchern einen Wert von 3,9 Milliarden Euro verbuchen. Bis heute wurden bei Rolls-Royce Deutschland Investitionen von mehr als 1,5 Milliarden Euro getätigt.
Am Entwicklungs- und Montagestandort Dahlewitz beschäftigt Rolls-Royce rund 1.800 Mitarbeiter, unter ihnen mehr als 750 Ingenieure.
Mit Investitionen von mehr als 200 Millionen Euro in die modernen Produktionseinrichtungen dieses Standortes unterstützt Rolls-Royce aktiv den Aufbau Ost. Als zweitgrößtes Luftfahrtindustrie-Unternehmen der Region treibt Rolls-Royce Deutschland die Ansiedlung neuer Unternehmen im Luft- und Raumfahrt-Cluster Berlin-Brandenburg voran. Des Weiteren sind in der lokalen Zulieferkette ca. 1.500 Mitarbeiter in 150 Unternehmen beschäftigt.
Als Kompetenzzentrum für die Zweiwellen-Triebwerke des globalen Rolls-Royce Konzerns ist der Standort Dahlewitz verantwortlich für die BR700 Triebwerksfamile, die Baureihen Tay, Spey und Dart sowie für das IAE V2500, welches seit 2005 in Dahlewitz gebaut wird.
Die von Dahlwitz aus betreute Triebwerksflott umfasst rund 5.000 Triebwerke.
Am Fertigungsstandort in Oberursel, Kompetenzzentrum für die BLISK-Fertigung des Rolls-Royce Konzerns, sind rund 1.200 Mitarbeiter beschäftigt. Neben der Fertigung von äußerst komplexen Triebwerkskomponenten werden im Werk Oberursel Kleingasturbinen, wie zum Beispiel die RTM322 Triebwerke der Bundeswehr, betreut und überholt. Die lokale Zulieferkette des Standortes Oberursel umfasst ca. 450 Unternehmen aus Hessen und angrenzenden Gebieten. Der hier durch Rolls-Royce generierte Umsatz bei den Zulieferern beträgt rund 60 Mio. €. Bereits im Jahr 1892 gegründet, blickt der Standort auf eine mehr als hundertjährige Geschichte im Motorenbau zurück.